NEUSCHWAND, EMMENBRÜCKE

URBANER WOHNSTIL IM GRÜNEN


INVESTORENWETTBEWERB 2014

1. RANG

Bauherrschaft/Investor: Losinger Marazzi AG, Luzern

Wettbewerb: März 2014
Selektionsverfahren: Investorenwettbewerb
8 -10 Team
Raumprogramm: Durchmischtes Wohnen in Miete und Eigentum
Platzierung: 1. Rang

Ausführung : geplant ab 2018
Investitionskosten: CHF 40 Mio

Projektteam Ausführung:
Justin Rüssli
Petr Vycpàlek
Andreas Hamerich

Projektteam Wettbewerb:
Justin Rüssli
Ruedi Vollenweider
Andreas Hamerich

Das Bebauungskonzept NEUSCHWAND berücksichtigt die großmaßstäblichen Bauten des Emmen Centers im Südosten und das feingliedrige Einfamilienhaus-Quartier Herdschwand im Nordwesten. Die Konzeptansätze bilden drei unterschiedliche Bautypen, individuelle Grundrisse für durchmischtes Wohnen, autofreie Aussenräume, ein historischer Spycher als Treffpunkt, ein moderner und ökologischer Ausbau für eine 2000-Watt-Gesellschaft. Die bestehenden Bauten des heutigen Betagtenzentrums Herdschwand werden vollständig zurückgebaut und dienen der neuen Überbauung Neuschwand.

 

 

 

 

 

 

 


 

Die Überbauung NEUSCHWAND zielt auf durchmischtes Wohnen. Familien, junge und ältere Paare sowie Singles jeden Alters werden sich hier in den Formen Miete und Eigentum zusammenfinden. Im Innern der Überbauung entstehen eine attraktive Begegnungszone und eine parkähnliche Anlage. Locker angelegte Fußwege verbinden die Häuser miteinander. All dies trägt dazu bei NEUSCHWAND als attraktiver Lebensraum aufblühen zu lassen. Die Lage ist äußerst beliebt und bestens erschlossen mit Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Schulanlagen und einer ausgezeichneter Dienstleistung für alle Bevölkerungsgruppen. Die Verkehrsanbindung lässt mit zwei Anschlüssen an die Autobahn A2 und die perfekte Versorgung im öffentlichen Verkehr keine Wünsche offen.

 



Die Bebauung wird nachhaltig nach den Vorstellungen der 2000-Watt-Gesellschaft umgesetzt. Minergiestandard, Photovoltaik-Module auf den Gebäudedächern und Nutzung der Erdwärme sind klare Vorgaben. Materialseitig wird Holz für die Fassadenkonstruktion und den Innenausbau eingesetzt. Beim Bau wird auch Recyclingbeton verwendet. Bei den Punkthäusern ist eine größtmögliche Verwendung von Holz auch in der Konstruktion geplant, klar nach dem Label „Energiestadt Emmen“.


Zur Geschichte des Herdschwand-Quartiers
Die Herdschwand ist historisch eng mit der Industriegeschichte der Gemeinde Emmenbrücke verknüpft. 1943 entstanden die ersten Einfamilienhäuser in Zusammenhang mit der Gründung der Flugzeugwerke Emmen. Viele Arbeitsplätze wurden von Thun nach Emmen verlegt. Zu einem späteren Zeitpunkt entstanden weitere Häuser für die höheren Angestellten der Viscose und an der besten Lage wurden zwei Villen für die Direktionsfamilien Dunant und Goumoëns erbaut. In späteren Jahren folgte der Bau des Betagtenzentrums Herdschwand welches in naher Zukunft altershalber vollständig zurückgebaut wird und ein neuer moderner Ersatzbau bereits bezogen wurde.